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Zitate geben oft mit wenigen Worten viel Wahres wieder. Vertieft man sich in die Bedeutung der Aussage, lassen sich durchaus Lebensweisheiten entdecken. Nicht ohne Grund werden Zitate gern herangezogen, um etwas zu veranschaulichen.

 

 

 



Adolf Freiherr Knigge (Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge)
deutscher Schriftsteller (1752 - 1796)
 Sei, was du bist, immer ganz und immer derselbe.

Arthur Schnitzler
österreichischer Schriftsteller und Dramatiker (1862 - 1931)
 Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.

Bettina von Arnim (geb.: Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano)
deutsche Schriftstellerin (1785 - 1859)
 Ein Verstand, der die Füße in einem Sack von Vorurteilen stecken hat, kann nicht nach dem Ziele laufen.

Christian Friedrich Hebbel
deutscher Dramatiker und Lyriker (1813 - 1863)
 Sich schöne Träume zu bilden, mögen diese nun Realität haben oder nicht, ist doch immer ein herrliches Vermögen der Menschheit.

Franz Kafka
deutsch-tschechischer Jurist und Schriftsteller (1883 - 1924)
 Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt.
 Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Friedrich Rückert (Pseudonym = Freimund Reimar)
deutscher Dichter und Übersetzer (1788 - 1866)
 Dein Vergangenes ist ein Traum und dein Künftiges ist ein Wind.
Hasche den Augenblick, der ist zwischen den beiden, die nicht sind.
 Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! Ein Tor ist zu getan, doch tausend sind noch offen.

Friedrich Schiller (Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802: von Schiller)
deutscher Dichter, Dramatiker (1759 - 1805)
 Nicht in die ferne Zeit verliere dich, den Augenblick ergreife! Der ist dein.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
deutscher Philosoph und Philologe (1844 - 1900)
 Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.
 In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.

Jean de La Bruyère
französischer Schriftsteller (1645 - 1696)
 Es ist schön den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.

Jean-Jacques Rousseau
französisch-schweizerischer Schriftsteller, Philosoph (1712 - 1778)
 Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.

Jonathan Swift
englisch-irischer Schriftsteller, Philosoph (1667 - 1745)
 Der Mensch sollte sich niemals genieren, einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.

Konfuzius (eigentlich: Kong Qiu)
chinesischer Philosoph (551 v. Chr. - 471 v. Chr.)
 Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe.

Lucius Annaeus Seneca (genannt: Seneca der Jüngere)
römischer Philosoph, Dramatiker (1 - 65 n. Chr.)
 Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
 Nicht weil es schwer ist wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
österreichische Schriftstellerin, Dramatiker (1830 - 1916)
 Am bittersten bereuen wir die Fehler, die wir am leichtesten vermieden hätten.
 Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne einen anderen zu wecken.
 Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst und forderst.
 Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten.

Mark Twain (= Synonym) Samuel Langhorne Clemens
US-amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)
 Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist: zu versuchen, einem anderen eine Freude zu bereiten.
 Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
 Sei vorsichtig beim Lesen von Gesundheitsbüchern. Ein Druckfehler könnte deinen Tod bedeuten.
 Trenne dich nie von deinen Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.

Max Eyth (Eduard Friedrich Maximilian Eyth)(1896 geadelt: von Eyth)
deutscher Ingenieur und Schriftsteller (1836 - 1906)
 Man kann laufen so weit man will, man sieht überall nur seinen eigenen Horizont.

Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde)
irisch-englischer Schriftsteller (1854 - 1900)
 Auf seine eigene Art zu denken ist nicht selbstsüchtig.
Wer nicht auf seine Art denkt, denkt überhaupt nicht.

Peter Altenberg (eigentlich Richard Engländer)
österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)
 Sei, der du bist, nicht mehr, nicht weniger, aber der sei!

Rabbi Nachmann
jüdischer Schriftgelehrter (1772 - 1810)
 Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest.

Rainer Maria Rilke (richtig: René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke)
österreichischer Autor (1875 - 1926)
 In einer guten Ehe ernennt einer den andern zum Beschützer seines Alleinseins.

Ralph Waldo Emerson
US-amerikanischer Philosoph (1803 - 1882)
 Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.

Victor Hugo
französischer Schriftsteller (1802 - 1885)
 Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.

William Makepeace Thackeray
englischer Schriftsteller (1811 - 1863)
 Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann.

William Osler
kanadischer Mediziner (1849 - 1919)
 Der wichtigste Schritt zum Erfolg ist, sich überhaupt dafür zu interessieren.
Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern
Aristoteles
griechischer Philosoph (384 v. Chr. - 322 v. Chr.)

Die Freundschaft gleicht einer Blume. Wird sie nicht gepflegt, verkümmert sie.
Friederike Weichselbaumer

Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Ich kenne den Wert der Freundschaft. Wer wollte ohne sie leben? Sie ist schätzbar, wenn sie Freuden, unschätzbar, wenn sie Leiden mit uns teilt.
Joseph Görres (ab 1839: von Görres)
deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer, katholischer Publizist (1776 - 1848)
Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will.
Friedrich Ludwig Jahn
(1778 - 1852)

Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde)
irisch-englischer Schriftsteller (1854 - 1900)
Liebende Augen spiegeln sich in den Augen der Menschen, in denen sie wirken.
Friederike Weichselbaumer

Wenn ein Wunder in der Welt geschieht, geschieht’s durch liebevolle, reine Herzen.
Johann Wolfgang (später von) Goethe
deutscher Dichter, Theaterleiter (1749 - 1832)

Liebe ist gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unvollkommenheit.
Ludwig Börne
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786 - 1837)

Wenn man nicht aufhören will, die Menschen zu lieben, darf man nicht aufhören, ihnen Gutes zu tun.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Sich selbst zu lieben ist der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft.
Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde)
irisch-englischer Schriftsteller (1854 - 1900)
Es gibt keinen Weg zum Glück, glücklich sein ist der Weg.
Buddha (eigentlich: Prinz Siddhartha Gautama Buddha = Der Erleuchtete)
indischer Religionsgründer (557 v. Chr. - 477 v. Chr.)

Glück ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch, Glück ist Spaß in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch.
Clemens Brentano
deutscher Dichter (1778 - 1842)

Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren,
kleinen Freuden zusammengesetzt ist.
Daniel Spitzer
österreichischer Autor und Journalist (1835 - 1893)

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu,sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
Epikur
griechischer Philosoph (341 v. Chr. - 270 v. Chr.)

Wer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren.
George Byron (George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron of Rochdale)
englischer Dichter (1788 - 1824)

Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag, sondern dass man mag, was man tut.
James Matthew Barrie
schottischer Schriftsteller und Dramatiker (1860 - 1937)

Das ist groß und schön, von Kleinem glücklich zu werden.
Jeremias Gotthelf (= Pseudonym)/ Albert Bitzius
Schriftsteller und Pfarrer (1797 - 1854)

Das wahre und sichtbare Glück des Lebens liegt nicht außer uns, sondern in uns.
Johann Peter Hebel
deutscher Dichter (1760 - 1826)

Wer glücklich ist, kann glücklich machen. Wer es tut, vermehrt sein eigenes Glück.
Johann Wilhelm Ludwig Gleim
deutscher Dichter (1719 - 1803)

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
Lucius Annaeus Seneca (genannt: Seneca der Jüngere)
römischer Philosoph, Naturforscher (1 - 65 n. Chr)

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
Marc Aurel (nach Adoption durch Kaiser = Marcus Aelius Aurelius Verus)
römischer Kaiser (121 - 180)

Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann, wie mit sich selbst?
Marcus Tullius Cicero
römischer Politiker, Philosoph (106 v. Chr. - 43 v. Chr.)

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Oh Menschenherz, was ist dein Glück? Ein rätselhaft geborener und, kaum begrüßt, verlorener unwiederholter Augenblick.
Rainer Maria Rilke (René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke)
österreichischer Autor (1875 - 1926)

Glücklich machen ist das höchste Glück, aber auch dankbar empfangen können, ist ein Glück.
Theodor Fontane
deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen;
Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
Wilhelm Busch
deutscher Dichter (1832 - 1908
Mut steht am Anfang des Handelns - Glück am Ende.
Demokrit (auch: Demokritos)
griechischer Philosoph (460 v. Chr. - 371 v. Chr.)

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant
deutscher Philosoph (1724 - 1804)

Im Dienste der Wahrheit genügt es nicht, Geist zu zeigen, es kommt auch auf Mut an.
Ludwig Börne
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786 - 1837)

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, deren Geheimnis aber ist der Mut.
Perikles
athenischer Staatsmann (490 v. Chr. - 429 v. Chr)

Verliere nie den Mut! Es gibt so wenig ehrliche Finder.
staf loots
eine Sammlung flämischer Kinderbücher (1830 - heute)

Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut - das ist die Kunst des Lebens.
Theodor Fontane
deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)

Verschiedenheit muss kein Grund für Rivalität sein, sondern Ermutigung, am eigenen Weg nicht stehen zu bleiben.
Theresia von Lisieux
katholische Nonne (1873 - 1897)




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