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POESIE |
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| Hauptmenü |
Information |
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Hier sind Sprüche bzw. Verse nachzulesen, die sich in den Jahren so angesammelt haben. Von 'dummen' oder 'klugen' Sprüchen ist oft die Rede. Doch das soll hier keine Rolle spielen.
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LASS DIR DEN MUT NICHT RAUBEN SEI IM UNGLÜCK STOLZ UND FEST WERDEN DOCH DIE BESTEN TRAUBEN STETS AM HÄRTESTEN GEPRESST |
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Das erste Imponiergehabe des Menschen: Sein aufrechter Gang. |
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OPERATIVE HEKTIK
ist ein Zeichen geistiger Windstille |
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Allerlei Liebes-, Lust-, Manns- und Weibs-Sprüche |
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| Die Lieb im Haus und der Wein im Kopf lassen sich nicht vertuschen. |
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| Die Liebe für eine, die Freundschaft für viele und für alle der Wein. |
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Die Männer sollen die Weiber ehren, sie können alle zusammen kein Kindlein gebären. |
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| Es müssen nicht alle heiraten, die einmal zusammen gähnen. |
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| Liebe ist eine Krankheit, die man haben will. |
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| Schönheit ist eine schöne Gab, nimmt aber mit der Zeit ab. |
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Wenn zu zwei vernünftigen Männern eine Frau kommt, entstehen zwei Narren. |
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| Wer allein schläft, bleibt lange kalt, zwei wärmen sich einander bald. |
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Seitenspringern geht's meistens nur verhältnismäßig |
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DIE SIEGERIN
Ein Auto und ein Lindenbaum, die küssten sich geschwinde. Das Bäumchen überstand es gut, drum nennt man's jetzt SIEGlinde. |
Denke nie, gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken. |
| Denker sind Leute, die aufs Neue denken, und die denken, dass das, was vorher gedacht worden war, niemals hinreichend bedacht worden war. |
| Ein Narr kann mehr fragen, als 10 Weise beantworten können. |
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"Du, Peter, hast du gewusst, dass der Mensch nur ein Drittel seines Gehirns benutzt?" "Und was macht er mit dem anderen Drittel?"
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Niemals darfst du so tief sinken den Kakao, durch den man dich zieht, auch noch zu trinken. |
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Was ich denk und was ich tu' trau ich auch den ander'n zu. |
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KEIN SCHNEEMANN ERLEBT EINEN ZWEITEN FRÜHLING |
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Dabei sein ist wichtig, und zwar im richtigen Moment. |
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WENIGE wissen vieles niemand weiß alles aber manche WISSEN ALLES BESSER |
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Wo wir sind, geht alles durcheinander, aber wir können nicht überall sein. |
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MONATSNIETE
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1.
April, April, der weiß nicht, was er will!
So typisiert des Volkes Mund den Wechselbalg von Monat und
so zeigt er sich auch immer. Und meistens noch viel schlimmer. |
2.
Sich selbst nie treu und stets entscheidungsscheu,
lockt er uns listig in den Wald mit Frühlingssonnenschein und knallt
im nächsten Augenblicke uns Hagel ins Genicke. |
3.
Grad' hier und jetzt, wo man nichts höher schätzt
als brave Zuverlässigkeit, wär' es doch allerhöchste Zeit,
dass wir uns distanzieren von diesem Ewigvierten. |
4.
Gewagt, getan! Mit Neuererelan
vom A-pril weg, der niemals weiß, ob er nun Regen oder Eis,
Tauwetter oder Schnee will. Entwickeln wir den B-pril! |
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K O L L E K T I V E E R K E N N T N I S |
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Der Erste meinte, drei mal drei wär acht.
Der Zweite zog mehr die Zehn in Betracht.
Um Streit zu meiden, sagte der Dritte:
"Dann trefft euch doch beide bei neun in der Mitte!"
Sie taten's, und bald schon erfuhren die Drei,
dass neun die richtige Lösung sei.
Drauf riefen sie, vereint im Chor: "Das isses!"
Hier zeigt sie klar der Wert des Kompromisses!" |
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Obwohl die Mutter Natur nicht mehr ganz jung ist, wird sie im Herbst immer wieder rot, bevor sie sich entkleidet.
Oskar Kokoschka (1886 - 1980)
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