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Sehenswertes
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JE WEITER DER BLICK - DESTO FREIER DAS HERZ! 
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Der "Gusseiserne Turm" auf dem Hausberg Löbaus ist einmalig in Europa. |
| Seine gesteckten filigran durchbrochenen Graugussplatten sind eine Meisterleistung der Eisengusskunst des 19. Jahrhunderts. |
Je weiter der Blick - desto freier das Herz!
(siehe Seitenanfang)
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| Spruch des Erbauers Bäckermeister Friedrich August Bretschneider dem Mann, der Löbau ein Wahrzeichen schenkte. |
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| Mit der Benennung einer Straße im Wohngebiet Löbau Süd II wird der Turmerbauer geehrt.
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 Ehrentafel eines Verein (lässt sich größer anzeigen)
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"Um seine Entscheidung heute verstehen zu können, müssen wir etwas vom Geist seiner Zeit wissen, in der er lebte. Zum 70jähirgen Jubiläum des Turmes sah der ehemalige Stadtrat Bernd dies so:
Heimat und Vaterlandsliebe, Gemeinsinn, echter alter Bürgersinn und Bürgertum waren es, die das höchste Gut eines Volkes bedeuten und in hoher Achtung standen, während diese Tugenden heute mancher schon nicht mehr kennt, weil sie von dem jetzigen Zeitgeist hinweggefegt wurden. Diese Eigenschaften waren es, die dieses kostspielige und schwierige Unternehmen so herrlich und glücklich zu Ende führen konnten."
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| Höhe: |
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28 m |
| Durchmesser: |
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4 m |
| Sonstiges: |
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achteckige Form
vier Stockwerke im Inneren
drei Aussichtsplattformen in 12, 18 und 24 m Höhe
120 Stufen (Wendeltreppe)
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| Verwendet wurden über 1.000 Einzelteile mit einem Gewicht von 70.000 kg. Die Teile sind zusammengesteckt und mit Blei aufgefüllt (verschlagen). |
... damit sie nicht völlig in Vergessenheit geraten ...
SONDERSEITE ZUM 200. GEBURTSTAG
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Friedrich August Bretschneider
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geb. 13.02.1805 in Delitzsch gest. 22.07.1863 in Löbau |
- Am 05.08.1828 heiratete Bretschneider Erdmuthe Gottliebe Schmidt, Tochter eines Löbauer Bäckermeisters und übernahm dessen Bäckerei am Altmarkt.
- Bretschneider sprach am 28.11.1853 beim Bürgermeister vor. Er machte den Vorschlag, den Turm, den sich die Löbauer Bürger seit 1851 wünschten und dessen Idee im Stadtrat wegen Uneinigkeit und fehlenden Finanzen scheiterte, zu finanzieren.
- Die Bedingungen Bretschneiders wurden akzeptiert, so dass der Turm 1854 planmäßig errichtet werden konnte.
- Bretschneider war ein Enthusiast, der auch privat dem Motto des Turmes "Je weiter der Blick, desto freier das Herz" folgte. Sein selbstloses Handeln trieb in fast in den Ruin.
- Da die Gesamtkosten des Turmbaues den Kostenvoranschlag enorm überstiegen, hatte Bretschneider große Schulden bei der Stadt gemacht. Er musste deshalb viel von seinem Grundbesitz opfern.
- Den Wiederaufbau seines Hauses am Altmarkt, das niedergebrannt war, erlebte Bretschneider nicht mehr. Er starb 1863.
- Bis 1865 wurde die Restauration vom Sohn Bretschneiders bewirtschaftet. Im Jahre 1870 übernahm die Stadt den Turm. Sie entschädigte die Erben Bretschneiders mit 2.000 Talern und zahlte eine 10-jährige Rente von 100 Talern an die Witwe des Turmerbauers.
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Quelle: Löbauer Journal, Heft 9, 1999 Herausgeber: Löbauer Museumsgesellschaft e. V. |
SONDERSEITE ZUM 150. GEBURTSTAG
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Der Löbauer Berg gehört seit Dezem- ber 2008 zu den Kulturdenkmälern Sachsens. Das Dresdener Landesamt für Denkmalpflege hat das Bergareal in die Liste aufgenom- men. Damit steht der Löbauer Berg nicht nur unter Landschaftsschutz, sondern gilt auch als Kulturgut. Gleichzeitig wur- den mehrere Ein- zeldenkmale aufge- nommen. Dazu gehört auch der König-Friedrich-Au- gust-Turm. |
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| Sie können mit Motiven des Turmes eine Postkarte versenden.
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