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| Hauptmenü |
Information |
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Sachsen
Der "Tag der Sachsen" ist das größte Volks- und Heimatfest in Sachsen. Veranstalter und ideeller Träger ist das Kuratorium "Tag der Sachsen". Dieses konstituierte sich am 22. Februar 1992.
Ein "Sachsentag" in Dresden fand bereits vom 04. bis 06. Juli 1914 statt. Begründer und Organisator dieses Tages war Adolph Ziesche (Heimatschriftsteller und Vorsitzender des Bundes der Sächsischen Landsmannschaften). |
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| WANN? |
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WO? |
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MASKOTTCHEN |
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BESUCHER |
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| 02. - 04.09.2011 |
Kamenz |
Kami |
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| 03. - 05.09.2010 |
Ölsnitz |
Äquatorsteiger Karli |
380.000 |
| 04. - 06.09.2009 |
Mittweida |
Löwe "Mitti" |
320.000 |
| 05. - 07.09.2008 |
Grimma |
Muldenperle |
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| 07. - 09.09.2007 |
Reichenbach (Vogtl.) |
Turmi |
300.000 |
| 01. - 03.09.2006 |
Marienberg |
Herzog Heinrich der Fromme |
280.000 |
| 02. - 04.09.2005 |
Weißwasser |
Weisswass |
270.000 |
| 03. - 05.09.2004 |
Döbeln |
Stiefelchen |
400.000 |
| 05. - 07.09.2003 |
Sebnitz |
Lotte |
255.000 |
| 06. - 08.09.2002 |
Döbeln |
Ausfall wegen Hochwassers |
| 07. - 09.09.2001 |
Zittau |
Zwiebelchen |
330.000 |
| 01. - 03.09.2000 |
Zwickau |
Schwan Robert |
595.000 |
| 03. - 05.09.1999 |
Riesa |
'Hören', 'Sehen', 'Weitersagen' |
495.000 |
| 04. - 06.09.1998 |
Hoyerswerda |
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436.000 |
| 05. - 07.09.1997 |
Plauen |
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380.000 |
| 06. - 08.09.1996 |
Torgau |
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310.000 |
| 01. - 03.09.1995 |
Region Rochlitz |
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350.000 |
| 02. - 04.09.1994 |
Annaberg-Buchholz |
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330.000 |
| 03. - 05.09.1993 |
Görlitz |
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270.000 |
| 04. - 06.09.1992 |
Freiberg |
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250.000 |
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Das Landessignet Sachsens (vom Landtag beschlossen im Mai 2004) wurde zum Jahresbeginn 2005 vom Freistaat frei gegeben. Es lehnt sich an das königliche Wappen an und zeigt das Wappenschild mit grünem Rautenkranz sowie der Aufschrift "Freistaat Sachsen". Das Signet darf von jedermann genutzt werden. |
| Das bisherige königliche Sachsen-Wappen durfte seit 1990 nur in zwei Varianten (schlichte, gerade Form und barocke Form) offiziell verwendet werden. Für Firmen, Vereine, Verbände ... wurde ein stilisiertes, modernes Sachsen-Wappen als Signet angeboten. Bei privater Verwendung des offiziellen Staatswappens drohte eine Ordnungsgeld. |
Das allgemeine Landessignet wurde im Januar 1993 beschlossen. Mit diesem konnte die Zugehörigkeit zum Freistaat Sachsen zum Ausdruck oder die Herkunft dokumentiert werden. Dieses Signet kann neben dem oben abgebildeten neuen weiterhin verwendet werden. |
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Sachsen ist seit 1990 wieder ein FREISTAAT. Dieses im 19. Jahrhundert von Sprachpuristen eingeführte Synonym steht für "Republik" eines von monarchischer Herrschaft freien Staates. In der Weimarer Republik (1919 - 1933) führten mehrere deutsche Länder diese Bezeichnung. Nur Bayern blieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei dem Namenszusatz, der jedoch keine praktische Bedeutung hat. Thüringen führt seit 1993 als drittes Bundesland den Zusatz 'Freistaat'. |
2008 startete erstmals der Aufruf
 . Um den Dialekt zu pflegen und dem Verlust sächsischer Vokabeln entgegen zu wirken, sind Leser und Hörer aufgefordert, ihre Vorschläge einzureichen. Dabei prüft ein Germanistikprofessor die Worte auf ihren sächsischen Gehalt und Ursprung. Eine promintente Jury wählt aus den Einsendungen das schönste und das bedrohte Wort des Jahres. Die Wahl zum Lieblingswort hingegen liegt in der Hand der Sachsen selbst, die darüber abstimmen können. |
| Das bedrohte Wort |
Das beliebteste Wort |
Das schönste Wort |
| Dieses Wort muss gerettet werden, da es nur noch selten in Gebrauch ist und auszusterben droht. |
Dieses Wort legen die Sachsen selbst fest. |
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2011 Über 3000 eingereichte Wörter standen zur Auswahl |
| - bedroht - |
- beliebt |
- schön - |
| HADERLUMP |
KATSCHN |
BOMFORZIONÖS |
... Landstreicher
Der sprachliche Ursprung liegt im Althochdeutschen Hadara, dem Lappen. Der Haderlump ging selbst in Lumpen und war ein unehrenhafter und gesinnungsloser Mensch. Gleichzeitig galt er als gewitzer Schlingel, Schelm. |
... laut oder schmatzend kauen
Gewählt mit 28,5 Prozent der Stimmen.
Platz 2: RÄNFT Platz 3: DORHEEME |
... großartig
Das Wort wurde von den Franzosen übernommen, die während der napoleonischen Kriege in Sachsen hausten. Es ist eine mundartliche Abwandlung von bonne force. (Wörtlich: gute Kraft, sinngemäß: stark, hervorragend) |
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2010 Über 3500 eingereichte Wörter standen zur Auswahl |
| - bedroht - |
- beliebt |
- schön - |
| DSCHIDSCHERIENGRIEN |
HORNZSCHE |
BÄBBELN |
... giftgrün
| ... verwahrloste Behausung
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... Fußball spielen
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2009 Über 4000 eingereichte Wörter standen zur Auswahl |
| - bedroht - |
- beliebt |
- schön - |
| ASCH |
FÄRDSCH |
FISCHELANT |
... große Schüssel
Früher war der Asch eine irdene Schüssel für Milch. Er hieß so, weil zuvor das Gefäß aus Eschenholz gedrechselt war. |
... fertig
Gewählt mit 25.76 Prozent der Stimmen kommt das Wort ursprünglich vom Mittelhochdeutschen vertec und heißt eigentlich zur Fahrt bereit. Es symbolisiert die allgemeine Bedeutung bereit sein. |
... aufgeweckt, gewandt
Das Wort klingt französisch und ist es ursprünglich auch. Es heißt vigilant, wachsam. Im Lateinischen erscheint diese Vokabel als vigilans. |
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2008 Über 3000 eingereichte Wörter standen zur Auswahl |
| - bedroht - |
- beliebt |
- schön - |
| LAWEDE |
NU |
MUDDLN |
... etwas kaputt, wackelig
Das Attribut kommt ursprünglich vom Wort leibelösig, abgenutzt, altersschwach und gehört zu leiböhnig, was ohne Leben bedeutet. |
... ja, jetzt
Das Wort bekam 22,83 Prozent der abgegebenen Stimmen. Es beruht auf dem Slawischen, den sprachlichen Ursprüngen des Landes. Neben 'ja' und allgemeiner Zustimmung wird NU auch als 'nun' verwendet.
Platz 2 für: DITSCHEN Platz 3 für: PLAATSCH |
... langsam arbeiten, sich beschäftigen
Die Jury entschied sich für dieses Wort, weil es eine Tätigkeit beschreibt, die nur die Sachsen kennen und das auf treffende Weise den Charakter der Sachsen beschreibt. Außerdem spricht es sich in seiner Lautfolge schön sächsisch. |
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